Tagung der Kirchengemeinderäte der Gesamtkirchengemeinde in Bad Urach

Die Kirchengemeinderäte aus Bad Überkingen, Hausen, Unter- und Oberböhringen waren vom Freitagabend, 19. Oktober bis Samstagabend 20. Oktober im Stift in Urach um miteinander über die Kirchengemeinden und ihre Aufgaben zu reden.

Die Tagung begann mit dem Abendgebet in der Kapelle.
Nach dem guten Abendessen blickten wir auf die fünf Jahre Kirchengemeinderatsarbeit zurück. Den Abend leitete Sabine Rösch. Was war da alles? Wie war es am Anfang? Mit einem Gegenstand sollte man das zum Ausdruck bringen.
Danach sprachen wird weiter mit Hilfe des vierfachen Ackerfeldes über die „Saat“ die aufgegangen ist oder auch nicht? Wir machten die Entdeckung wie vieles Neue gewachsen ist, z.B. Wort zum Markttag, spiritueller Abendweg, Bibelgarten…..


Ein wichtiger Punkt war auch, einen anderen zu loben.
Zum Schluss nahmen wir in Blick, was wir für unsere Gesamtkirchengemeinde wünschen: Gemeindefreizeit, GR-Bus für Fahrdienste, Familienangebot, Gottesdienste, Fusion, Mitfahrbänkle… Der Abend klang gemütlich bei einem Glas Wein oder Saft aus.

 

Der Samstagmorgen begann wieder mit dem Morgengebet und dem Frühstück.
Dann war der erste große Punkt: Wie die vier Gremien: KGR Bad Überkingen, Unterböhringen, Hausen und der verkleinerte Gesamtkirchenrat am besten miteinander verbunden sind. Wie können Termine und Sitzungen so gestaltet werden, dass es keine Doppelungen gibt und nicht zu viele Termine sind? Ein Versuch wird im nächsten Jahr sein, mehrere Sitzungen gemeinsam zu machen. Bei diesen Sitzungen werden die erste Stunde alle KGRs zusammen tagen und dann im Einzelgremium weitergearbeitet wird. Der Vorschlag mit Sitzungsterminen von Pfarrer Georg Braunmüller wurde gemeinsam modifiziert.
Nach einer Kaffeepause machten wir uns Gedanken über die Verwaltungsarbeit der Pfarrämter, die Gestaltung von einem Begrüßungsschreiben für Neuzugezogenen, über das Mitteilungsblatt und den Internetauftritt.

Eine schöne Unterbrechung war das Mittagsgebet, das Mittagessen und ein Spaziergang bei sonnigem Herbstwetter.
Die Nachmittagsrunde moderierte Pfarrerin Steible-Elsässer zum Schwerpunkt Gottesdienstes. Zuerst machten wir uns mit Hilfe dem Kirchenjahr die verschiedenen vorhandenen Gottesdienste deutlich. Wir haben in der Gesamtkirchengemeinde eine große Vielfalt von Gottesdiensten und Angeboten: Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten, Beerdigungen, Schulgottesdienste, Abendgottesdienste…... Viele Gottesdienste finden großen Anklang und manche sind nur spärlich besucht. Wo ist es richtig mehr oder weniger zu tun auch im Horizont, dass es weniger Pfarrstellen werden.
Der Punkt Gottesdienste brauchte zu Recht viel Zeit, so dass der nächste Punkt: Ehrenamt, etwas kürzer wurde. Mit der Fünf Finger Methode sprachen machten wir deutlich: Daumen: Was war super? Zeigefinger: Auf was möchten Sie hinweisen? Mittelfinger: Was kann im Prozess verbessert werden? Ringfinger: Das nehme ich mit? Was ist mir wichtig? Kleiner Finger: Was kam zu kurz?

Den Abschluss der Tagung machten wir mit Gebet und Segen. Es war reichlich gefüllte 24 Stunden.